Firmung

Firmung

Das Sakrament der Firmung wird durch den Bischof gespendet. Dies geschieht für unsere Pfarrei normalerweise im November, doch haben wir auf den genauen Termin keinen Einfluss.

In einem Informationsabend wird den Interessenten für die Firmung und ihren Eltern der Ablauf und Inhalt der Firmvorbereitung vorgestellt. Hier, oder auch schon vorher, besteht die Möglichkeit einer Anmeldung zur Firmvorbereitung.

Die Vorbereitung auf die Firmung umfasst mehrere Termine, wozu in unserer Pfarrei auch zwei Wochenenden gehören. Sie soll die Firmkandidaten zu einer Entscheidung für ein „Ja“ oder „Nein“ befähigen.

Der erste Termin „Spurensuche“ ist ein Abend. An diesem erkunden die Firmkandidaten noch einmal die verschiedenen Sakramente, wichtige Punkte des christlichen Lebens und auch Lebenspunkte.

Diesem folgen zwei Wochenenden. An diesen werden in spezifischen Einheiten wichtige Glaubenspunkte bearbeitet, welche den Firmkandidaten noch einmal die Tiefe und Weite des christlichen Glaubens vor Augen führen. Hierbei wird, da in sich aufeinander aufbauend, jedes Wochenende als eine Einheit betrachtet.

Selbstverständlich ist für die Firmkandidaten auch der Besuch der Sonntagsmesse verpflichtend.

Um sich zur Firmung anzumelden, bedarf es einer freien Entscheidung wie auch einer Vorlage folgender Teilnahmebescheinigungen:

  • Spurensuche
  • Wochenende I
  • Wochenende II
  • 6 Sonntagsmessen

Erwachsenenfirmung

Von einer „Erwachsenenfirmung“ sprechen wir bei Personen ab 18 Jahren.

Sie geschieht getrennt von der allgemeinen Firmvorbereitung und ist individuell zugeschnitten, vom Sachinhalt jedoch gleich.

Diese Firmung wird auch nicht unbedingt vom Bischof gespendet, sondern kann von diesem auch dem Pfarrer oder einem anderen Priester übertragen und an einem zu vereinbarenden Termin gefeiert werden.

Firmkatecheten

Die Vorbereitung auf die Firmung geschieht durch die Firmkatecheten. Dies sind Gemeindemitglieder, welche in ihrem Glauben feststehen und durch den Pfarrer mit dieser Aufgabe betraut sind. Sie teilen ihren Glauben und damit ihre Überzeugungen mit den Jugendlichen und versuchen, deren Fragen zu beantworten oder doch zumindest „Denkhilfen“ zu geben.

Da die Eltern und Paten sich bei der Taufe zu einer Grundübermittlung des christlichen Glaubens wie auch einer „Einweisung in die Praxis des Glaubens“ verpflichtet haben, ist ihre Aufgabe keine Grundkatechese, sondern vielmehr eine Hilfestellung zu einer Entscheidung für oder gegen die Firmung.

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