Ehe

ehe rheinbach foto pixabay olessyaDas Sakrament der Ehe ist mehr als eine Feier. Es ist eine Lebenshaltung. Es ist die Entscheidung dafür, dass ich mein Leben mit einem Menschen teile. Das heißt nicht weniger als, sie/er ist ein Teil von mir.

Eine einmal geschlossene Ehe ist nicht mehr zu trennen. Denn wie jedes Sakrament, so kann auch das Sakrament der Ehe nicht mehr zurückgenommen werden. Oder um im oben genannten Beispiel zu bleiben, so wird mein Arm, mein Bein oder sonstiges immer ein Teil von mir bleiben.

Eine Ehe kann generell zwischen Katholiken, zwischen einem Katholiken und einem Christen einer anderen Konfession oder auch zwischen einem Katholiken und einem Nichtchristen geschlossen werden. Ganz klar muss jedoch zumindest für den Katholiken sein, was da geschieht. Nämlich die Tatsache, was Gott verbindet, das kann der Mensch nicht mehr trennen. Da wird aus eins und eins nicht zwei, sondern eins.

Grundvoraussetzungen für eine Ehe sind immer:

  • Der (katholische) Ehepartner kann ungestört seinen Glauben leben.
  • Gemeinsame Kinder werden getauft.
  • Alle Karten werden auf den Tisch gelegt (Erbkrankheiten...).
  • Keine vorherige Ehe, auch nicht im Standesamt.

Was geschieht im Traugespräch?

Hier werden alle juristischen Angelegenheiten geklärt wie auch noch einmal der sakramentale Charakter der Ehe. Hier werden auch alle Vorbereitungen der kirchlichen Hochzeitsfeier besprochen.