"Wir ziehen den Hut"

2019 01 26 Hut 1vor den Frauen, die sich vor 100 Jahren trotz vieler Widerstände für das aktive und passive Wahlrecht eingesetzt haben. Sie trugen gerne Hut, die Frauen, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts für das Frauenwahlrecht kämpften, vor 100 Jahren am 19. Januar 1919 erstmals in Deutschland zur Wahl gegangen sind und sich als Abgeordnete wählen ließen. Ellen Amman, Helene Weber, Alice Salomon und Clara Zetkin sind hier stellvertretend für viele andere Frauen zu nennen. (*Eine Initiative des katholischen, deutschen Frauenbundes (KDFB)/www.kdfb,de)

Ihr jährliches „Danke-schön-Frühstück“ nahm das Leitungsteam der kfd-Rheinbach zum Anlass sich vor ihren Mitarbeiterinnen zu verneigen und ihren Hut als Dank und Anerkennung für ihre Arbeit zu ziehen. Sehr vergnügt ging es zu, als sich alle Anwesenden aus einem beträchtlichen Fundus Hüte aussuchten, um sich zu einem Gruppenfoto aufzustellen.

Die Mitarbeiterinnen, der derzeit 275 kfd-Frauen umfassenden Gemeinschaft, St. Martin pflegen mit der Verteilung der Verbandszeitschrift „Frau und Mutter“ den Kontakt zu den Frauen vor Ort. Daneben engagieren sie sich u.a. in der Vorbereitung und Durchführung von Wortgottesdiensten und dem jährlich am 1. Freitag im März stattfinden Weltgebetstag. Nicht zuletzt gehört auch die beliebte Karnevalssitzung, die dieses Jahr unter dem Motto „de Mösche flöten et vom Daach“ steht, zu den jährlichen kfd Highlights, das ohne die Mitarbeiterinnen nicht denkbar wäre. 2019 01 26 Hut 2

Nach einem vergnüglichen und auch nachdenklichen Vormittag zog das Leitungsteam das Fazit: Trotz aller Fortschritte in der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, gibt es noch viel zu tun. Denken wir nur an die immer noch existente, ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern; en Thema für das sich die kfd seit Jahren starkmacht.